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Wie errechnet sich der Gegenstandswert?

Die Gebühren werden, soweit das Gesetz nicht anderes bestimmt, nach dem Wert berechnet, den der Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit hat.

Da sich anwaltliche Tätigkeit immer auf das Bestehen/Nichtbestehen eines Rechtsanspruches oder eines rechtlichen Verhältnisses bezieht, betrifft der Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit die Rechte oder Rechtsverhältnisse des Auftraggebers, die dieser durchsetzen oder abzuwehren gedenkt. Maßgebend ist der Auftrag des Mandanten.

Der sich ergebende Streitwert ist für die Anwaltsgebühr sowie die Gerichtskosten maßgeblich.

Streitwert im Arbeitsrecht bei Streitigkeiten über das Bestehen, Nichtbestehen oder die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses: 3-faches Bruttomonatsgehalt (bei einer Beschäftigungsdauer von > 12 Monate)

Bei Streitigkeiten über andere Ansprüche wird der Gegenstandswert im einzelnen festgelegt; bei rückständigen Gehaltsforderungen bestimmt sich der Gegenstandswert nach der Höhe der Forderung, bei Streitigkeiten über Zeugnis, Abmahnung und dergleichen beträgt der Gegenstandswert zwischen 0,5 und mehreren Monatsgehältern.

Vermögensrechtliche Ansprüche die sich auf Geldansprüche beziehen:

Hier ist der Wert der Hauptforderung maßgeblich. Nebenforderungen bleiben unberücksichtigt wenn sie neben dem Hauptanspruch geltend gemacht werden (Zinsen und Kosten)

In der Zwangsvollstreckung allerdings werden für die Anwaltsgebühren der Wert der Hauptforderung, die Verfahrenskosten, die Zinsen und die bisherigen Vollstreckungskosten addiert.

Streitwert bei Mietverhältnissen:

Bei Streitigkeiten über die Beendigung des Mietverhältnisses wird die Jahreskaltmiete des betreffenden Mietobjekts für die anwaltliche Gebührenberechnung zugrunde gelegt.

Räumung und Mietzahlungsrückstand: Die Werte mehrerer Gegenstände, die im selben Verfahren geltend gemacht werden, werden zusammengerechnet. Als Streitwert in Ansatz gebracht wird also die Jahreskaltmiete zuzüglich der Forderungsbetrag der Rückstände

Wie finde ich den richtigen Anwalt für mein Anliegen?

Es gibt keinen Anwalt für alle Fälle, sondern die Kunst besteht darin, dass Sie für Ihren konkreten Fall den für Sie möglichst richtigen Anwalt finden.

Je nachdem ob Ihr Anliegen im Bereich des Arbeitsrechts, des Scheidungsrechts, Baurechts oder Verwaltungsrechts beispielsweise liegt ist es sinnvoll, bei der Auswahl des richtigen Anwalts die beiden folgenden Überlegungen zu berücksichtigen:

Zunächst sollten Sie sich informieren, welche Anwälte in Ihrem regionalen Bereich sich auf das Rechtsgebiet, indem Ihr Problem angesiedelt ist, beispielsweise Arbeitsrecht, spezialisiert haben.

Hier erhalten Sie, beispielsweise im Internet, etwa unter anwalt.de einen recht guten Überblick über die vor Ort befindlichen, auf Ihr rechtliches Problem spezialisierten Anwälte.

Im nächsten Schritte können Sie Ihre Auswahl eingrenzen, indem Sie überprüfen, welche der aus fachlicher Hinsicht in Betracht kommenden Anwälte die besten Referenzen bzw. Bewertungen haben. Hier kann das Internet eine möglichst hohe Transparenz bieten und Ihnen Ihre Auswahl erheblich erleichtern.

Die Bewertungen anderer, früherer Mandanten können Ihnen die Entscheidung für den richtigen Anwalt zwar nicht abnehmen, aber doch sehr hilfreich bei Ihrer Entscheidung sein.

Die von Rechtschutzversicherern ggf. gemachten Vorschläge sollten Sie unter Umständen mit Vorsicht genießen, da Rechtschutzversicherungen häufig Anwälte vorschlagen, die mit den Versicherern eine Rahmenvereinbarung haben, so dass die Ihnen von Ihrer Rechtschutzversicherung vorgeschlagenen Anwälte u.U. in einer gewissen wirtschaftlichen Verflechtung mit der Rechtschutzversicherung stehen und sich hieraus u.U. Interessenkollisionen zwischen Ihren Interessen und den Interessen Ihrer Versicherung ergeben könnten.

Verlassen Sie sich daher nicht unbedingt auf die Empfehlung Ihrer Versicherung sondern berücksichtigen Sie auch die oben genannten Kriterien.

Wenn Ihre Versicherung Ihnen jemand empfiehlt, der nach Ihrer eigenen Recherche auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert ist und dann auch noch über zahlreiche gute Bewertungen verfügt, spricht sicher nichts dagegen, der Empfehlung der Versicherung zu folgen.

Wann sollte ich einen Anwalt einschalten?

Auf alle Fälle sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, wenn Sie ein Anwaltsschreiben erhalten, in dem Ansprüche Ihnen gegenüber geltend gemacht werden bzw. bereits eine Klage zugestellt erhalten.

Ebenso ist es sinnvoll einen Anwalt zu Rate zu ziehen, bevor Sie ggf. gerichtliche Maßnahmen in die Wege leiten.

Besonders profitieren können Sie jedoch von einer fundierten anwaltlichen Beratung, wenn Sie sich in einem möglichst frühen Stadium rechtlichen Rat holen, so beispielsweise zur Überprüfung eines Arbeitsvertrages bevor Sie diesen abschließen, ebenso zur Überprüfung eines Bauvertrages vor Unterschrift.

Ebenso ist es sinnvoll auch vor rechtlichen Schritten wie Ausspruch einer Kündigung, Ausspruch einer Abmahnung bzw. nach Erhalt einer Kündigung oder Abmahnung sofort rechtlichen Rat einzuholen.

Hier zeigt die Erfahrung, dass je früher Sie einen Anwalt einschalten, die Kosten meist deutlich geringer und der zu erzielende Effekt meist deutlich höher ist.

Scheuen Sie sich daher nicht, vorbeugenden Rechtsrat einzuholen bevor Sie ggf. eine Entscheidung treffen oder rechtliche Schritte in die Wege zu leiten.

Selbstverständlich werden wir Sie zuvor eingehend über die insoweit etwaig entstehenden Kosten beraten und Ihnen auch bei der Frage, ob ggf. Ihre Rechtschutzversicherung hier eintrittspflichtig ist, unterstützen.

Vorsicht bei laufenden Fristen!

Legen Sie bitte alle Unterlagen (insbesondere unter Mitteilung des Zustellungsdatums) rechtzeitig/umgehend Ihrem Anwalt zur Bearbeitung vor, denn nur so kann eine fristgerechte Bearbeitung und Wahrung Ihrer Interessen sichergestellt werden.

Nachfolgend haben wir eine kleine Auswahl der wichtigsten Fristen für Sie zusammengestellt:

Kündigungsschutzklage 3 Wochen ab Zustellung der Kündigung
Widerspruch Mahnbescheid 2 Wochen ab Zustellung (Im Zivilrecht)
Einspruch Vollstreckungsbescheid 2 Wochen ab Zustellung
Berufung gegen Urteil 1 Monat ab Zustellung und weiteren Monat zur Berufungsbegründung
Klageerwiderung/Verteidigungsanzeige je 2 Wochen ab Zustellung der Klage
Regelverjährung 3 Jahre ab Jahresende in dem der Anspruch entstanden ist + Kenntnis

Diese Übersicht stellt natürlich nur einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt der geltenden Fristen dar und kann nicht die Rechtsberatung im Einzelfall ersetzen.

Wie ist der Verfahrensablauf bei Einreichung eines Mahnbescheids?

  • Hier ist es so, dass das zuständige Mahngericht auf Antrag hin einen Mahnbescheid erlässt und dem Schuldner zustellt.
  • Dieser hat dann wiederum 2 Wochen Zeit nach Zustellung des Mahnbescheids Widerspruch gegen diese Forderung einzulegen.
  • Versäumt er dies, kann Vollstreckungsbescheid beantragt werden.
  • Dieser wird dem Schuldner wiederum zugestellt.
  • Er hat wiederum 2 Wochen Zeit, gegen diesen Vollstreckungsbescheid Einspruch einzulegen.
  • Tut er dies nicht, liegt ein rechtskräftiger Vollstreckungstitel gegen den Schuldner vor, aus dem dann die Forderung beigetrieben werden kann unter Zuhilfenahme des Gerichtsvollziehers
  • - Legt der Schuldner Widerspruch/Einspruch ein, ist die Forderung auf dem normalen Gerichtsweg weiterzuverfolgen.
Anwaltskanzlei Klein Ansbach

Kontakt

Anwaltskanzlei Klein
Rosenbadstr. 7
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